Warum ein günstigeres Bauwerksbuch-Angebot am Ende teurer sein kann

Beim Vergleich von Angeboten zählt auf den ersten Blick oft nur der Preis. Gerade beim Bauwerksbuch ist das jedoch riskant.
Bauwerksbuch Teil 4

Denn zwei Angebote können äußerlich ähnlich wirken, inhaltlich aber völlig unterschiedlich sein. Denn nicht jedes Angebot enthält auch alle Leistungen, die für ein vollständiges und praxistaugliches Bauwerksbuch tatsächlich notwendig sind. Wer nur auf den ersten Blick vergleicht, übersieht oft entscheidende Unterschiede.

Warum Preisvergleiche beim Bauwerksbuch oft täuschen

Ein günstiger Gesamtpreis wirkt im ersten Moment attraktiv. Doch beim Bauwerksbuch ist entscheidend, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind.
 
Werden nur Teilbereiche angeboten, fehlen später genau jene Bausteine, die für Vollständigkeit, Nachvollziehbarkeit und spätere Weiterführung unverzichtbar sind. Das Problem: Diese fehlenden Leistungen werden oft erst sichtbar, wenn das Projekt bereits läuft oder das Ergebnis geprüft wird.
 
Damit wird aus einem günstigen Angebot schnell eine teure Nachbearbeitung.

Welche Leistungen in günstigen Angeboten häufig fehlen

Was häufig in günstigeren Vergleichsangeboten fehlt oder nur teilweise enthalten ist, sind genau jene Leistungen, die für ein ordentlich aufgebautes Bauwerksbuch entscheidend sind, besonders aufwendig, aber fachlich unverzichtbar sind. 
 
Dazu zählen etwa die Einholung notwendiger Vollmachten, die vollständige Aushebung relevanter Bauakte, eine hochwertige Digitalisierung, die fachgerechte Dateibenennung, die MA-37-konforme Strukturierung der Unterlagen und die Trennung und Chronologie von Plänen und Bescheiden.
 
Oft werden auch Objektbegehung, Dachüberprüfung, Fotodokumentation oder eine sauber aufgebaute Mängelliste mit Verortung und Priorisierung sowie die registrierungsfähige Übergabe nicht oder nur eingeschränkt berücksichtigt
 
Diese Bausteine sind nicht „nice to have“, sondern bilden die Grundlage für ein Bauwerksbuch, das nachvollziehbar, weiterführbar und gesetzeskonform ist. 
 
Wer Leistungen vergleicht, sollte daher immer genau prüfen, was tatsächlich angeboten wird – und was nicht!

Warum fehlende Leistungen später teuer werden können

Fehlende Leistungen verschwinden nicht einfach. Sie müssen entweder später nachgeholt oder intern zusätzlich organisiert werden. Das bedeutet mehr Abstimmung, mehr Aufwand und häufig auch zusätzliche Kosten.
 
Die Wiener Erläuterungen unterstreichen genau diesen Qualitätsanspruch: Schäden sind detailliert zu erfassen, Maßnahmen eindeutig zuzuordnen, das Bauwerksbuch elektronisch zu führen und die Mängelliste laufend aktuell zu halten. Wer bei der Erstellung an der falschen Stelle spart, spart daher oft nicht wirklich – sondern verschiebt Aufwand, Nachbesserungen oder Haftungsrisiken nach hinten. 
 
Der vermeintliche Preisvorteil löst sich damit oft schnell auf.

Worin der Unterschied bei IFS liegt

IFS setzt bewusst auf einen klar definierten und vollständigen Leistungsumfang und arbeitet mit einem Pauschalpreis pro Quadratmeter Nutzfläche. Dieser umfasst nicht nur einzelne Bearbeitungsschritte, sondern einen ganzheitlichen Prozess.
 
Dazu gehören unter anderem:
  • die Anfahrtskosten, 
  • die Einholung notwendiger Vollmachten, 
  • die Aushebung relevanter Bauakte, 
  • die hochwertige Digitalisierung, 
  • die strukturierte Aufbereitung der Unterlagen, 
  • die Objektbegehung inklusive Dachüberprüfung, 
  • die Fotodokumentation, 
  • die Erstellung einer priorisierten Mängelliste 
  • sowie die digitale Übergabe des fertigen Bauwerksbuchs.
 
Der Preis bleibt damit kalkulierbar, auch wenn sich im Zuge der Aushebung mehrere Akte oder ein höherer Bearbeitungsaufwand ergeben. 

Warum beim Bauwerksbuch der zweite Blick zählt

Ein sinnvoller Angebotsvergleich sollte daher nie nur den Preis betrachten, sondern immer den tatsächlichen Leistungsinhalt
 
Auf den zweiten Blick zeigt sich jedoch oft bei den Angeboten der IFS, dass wesentliche Leistungen bereits enthalten sind, die andernorts oft zusätzlich verrechnet oder gar nicht angeboten werden. Entscheidend ist, ob das Ergebnis vollständig, nachvollziehbar und später nutzbar ist.
 
Für Eigentümer und Hausverwaltungen bedeutet das in der Praxis: Ein scheinbar niedriger Einstiegspreis ist nur dann wirtschaftlich, wenn er auch alle notwendigen Schritte abdeckt. Fehlen wesentliche Bestandteile, entstehen später Zusatzkosten, Abstimmungsaufwand und im schlimmsten Fall Lücken in der Dokumentation.
 
IFS positioniert sich genau hier bewusst anders: nicht als billigster Anbieter, sondern als Anbieter mit transparent definiertem Leistungsumfang, klarer digitaler Struktur und ohne versteckte Gebühren oder Software-Abos. 

Ich verantworte bei der IFS als Teamleiter die Bereiche Energieausweis und Bauwerksbuch. Als zertifizierter Objektsicherheitsprüfer koordiniere ich mit meinem IFS-internen Expertenteam die Erstellung von Bauwerksbüchern seit 2016.

Memsur Hasanovic

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