Unsere Lösung

Die ifs – Begutachtungen mit Hausverstand in ganz Österreich

Es gibt nur einen Handlauf: Für neue Haupttreppen sind prinzipiell 2 Handläufe vorgeschrieben. Für den Altbestand ist abzuwägen, ob eine Gefährdung vorliegt. ifs bewertet das Fehlen eines zweiten Handlaufs erst ab einer Stiegenlaufbreite ab 130 cm als „dringenden“ Mangel. Bei einer Stiegenlaufbreite bis 130 cm ist ein einseitiger Handlauf ausreichend, um jede Gefährdung zu vermeiden.

Zu geringe Geländerhöhe: Bestehende Geländer im Altbestand sind in der Regel zwischen 90 und 100 cm hoch. Bei normalem Gebrauch ist von keiner Gefährdung auszugehen. Ist die Geländerhöhe niedriger als 90 cm, so wird dieser Mangel von ifs als „dringend“ eingestuft.

Geländeröffnungen größer 12 cm im Quadrat: Bestehende Geländer im Altbestand haben in der Regel Öffnungen zwischen 12 und 15 cm und stellen, sofern keine losen oder fehlenden Geländerstäbe vorhanden sind, keine Gefährdung dar. Geländeröffnungen über 15 cm und fehlende bzw. lose Geländerstäbe werden von ifs als „dringende“ Mängel bewertet.

Abstand Geländerunterkante zu Stufen- oder Fußbodenoberkante größer 12cm im Quadrat: Bei Öffnungen über 12 cm kann es passieren, dass unbeaufsichtigte Kinder hindurchkriechen bzw. man sich durch seitliches Abrutschen und Steckenbleiben des Fußes verletzt. Ein größerer Abstand als 12 cm wird daher seitens ifs als „dringender“ Mangel eingestuft.

Parapethöhe in Allgemeinbereichen zu gering: Parapethöhen, die deutlich niedriger als die vorgeschriebene Höhe von mind. 85 cm sind, können dazu führen, dass Kinder auf das Parapet / Fensterbrett klettern und durch ein geöffnetes Fenster abstürzen. Diese werden von ifs als „dringender“ Mangel bewertet.

Fehlende Sicherheitsverglasungen (z.B. Haustore, Geländer, Fenster): Verglasungen, die nicht aus Sicherheitsglas sind, stellen ohne besondere Umstände keine Gefährdung dar und werden daher von ifs nicht als Mangel eingestuft.

Abnutzung Stiegenlauf: Sind die Stiegen zwar abgetreten aber regelmäßig, reicht ein Warnhinweis am „schwarzen Brett“. Eine Gefährdung besteht dann, wenn die Stiegen deutlich spürbar unregelmäßig (unterschiedliche Höhen etc.) sind bzw. unregelmäßig abgetreten sind.

Fehlende Brandschutztüren (Keller und Dachboden): Brandschutztüren sind hier gesetzlich nicht vorgeschrieben. Bei den Begehungen werden Brandlasten (Matratzen, Möbel etc.) von ifs als „dringender“ Mangel angeführt.